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Regionalität für 85 Prozent der Verbraucher wichtiges Kriterium

 

 

Regionalität spielt im kürzlich veröffentlichten Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine maßgebliche Rolle. Demzufolge ist es 83 % der Befragten wichtig, dass Lebensmittel aus der Region stammen. Damit ist eine regionale Herkunft - nach dem Geschmack - das zweitwichtigste Kriterium bei der Auswahl von Lebensmitteln. Die Angabe der regionalen Herkunft auf der Lebensmittelverpackung ist sogar für 85 % der Verbraucher wichtig. Den verstärkten Konsum regionaler Produkte sehen viele der Befragten als bedeutendes Treibmittel, um die weltweite Ernährung zu sichern.

„Ernährung wird bewusster gelebt“, schlussfolgert Bundesministerin Julia Klöckner und betont, dass die gewonnene Wertschätzung regionaler Lebensmittel und ihrer Produzenten aufrechterhalten werden soll.


Aktueller Inhalt

:BÖLW zur Debatte um neue Gentechnik

 

Gentechnik blockiert Innovation / Regulierung bleibt zwingend 

(24.06.2020)

 

"Die Gen-Manipulation von Pflanzen oder Tieren bleibt teuer und riskant für Umwelt, Menschen und Unternehmen. Und Gentechnik bleibt Gentechnik, egal, ob sie alte oder neue heißt", kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die aktuelle Debatte und ergänzt: "Eine Technik muss den Menschen und ihren Zielen dienen. Und die sind im Pariser Klimaabkommen, den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDG*), der Farm to Fork-Strategie sowie der Biodiversitätsstrategie oder im Koalitionsvertrag unserer Bundesregierung nachzulesen."

 

"Die Gentechnik-Debatte flammt mit Crispr und Co. wieder auf", so der BÖLW-Vorsitzende. "Für uns bleibt wichtig, die Diskussion wissenschaftlich zu führen. Unstrittig ist, dass auch die neue Gentechnik das Erbgut von Organismen sehr viel tiefgreifender verändern kann als klassische Züchtungsmethoden." Gentechnisch veränderte Pflanzen oder Tiere sind – einmal in die Umwelt freigesetzt – nicht mehr rückholbar. Allein deshalb sei eine Regulierung dieser Techniken samt sorgfältiger Risikoprüfung zwingend. Das bekräftigte auch das höchste EU-Gericht mit seinem Urteil vom Juli 2018.

 

Ebenfalls unstrittig ist, dass längst auch Konstrukte der neuen Gentechnik patentiert worden sind. "Patente auf Pflanzen und Tiere wirken in der Züchtung als Innovationsblockaden und behindern den Fortschritt", so der BÖLW-Vorsitzende und ergänzt einen weiteren kritischen Aspekt: "Landwirte, Lebensmittelherstellerinnen und -händler müssen auch den Markt im Blick behalten. Das bedeutet, die Wünsche der Menschen ernst zu nehmen, die unsere Lebensmittel kaufen. Und mit überwältigender Mehrheit wollen die Bürgerinnen und Bürger keine Gentechnik auf dem Teller oder dem Acker."

 

Eine enkeltaugliche Land- und Lebensmittelwirtschaft ist mit Gentechnik, egal ob alt oder neu, unvereinbar. Auch wenn Gentech-Firmen heute mit denselben Heilsversprechen versuchen, eine Deregulierung zu begründen wie schon in den 90er Jahren: Weder hier noch in anderen Teilen der Welt, wo die Risikotechnologie nicht reguliert wird, ist auch nur eine genmanipulierte "Superpflanze" entstanden, die der Klimakrise trotzt oder den Welthunger besiegt. Auch in der globalen Pipeline findet sich keine solches Gewächs. Es ist deshalb abwegig, Sicherheit und Wahlfreiheit bei Risikotechnologien für zweifelhafte Versprechungen zu opfern.

 

"In der Realität sichern stabile, vielfältige Produktionssysteme und ein lebendiger, humusreicher und fruchtbarer Boden die Erträge und garantieren Ernährungssicherheit. Das ist in Entwicklungsländern nicht anders als in Industrieländern", so Löwenstein abschließend. "Und weil das die Werkzeuge des Ökologischen Landbaus sind, forcieren immer mehr Staaten diese nachhaltigste Wirtschaftsform, die jetzt auch die Europäische Union deutlich ausweiten will."

 

* Sustainable Developement Goals (SDG)

Mehr zum Thema Gentechnik auf https://www.boelw.de/themen/gentechnik/.

Quelle: Pressemitteilung Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW), 18. Juni 2020

 

 

 

Verbraucher schätzen regional

erzeugte Lebensmittel

 

 

Verbraucher schätzen regionale Lebensmittel: Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage für den Lebensmitteleinzelhändler Rewe. Die meisten kaufen diese im Supermarkt, gefolgt vom Wochenmarkt und Discounter.

86 % der Befragten gaben an, dass es ihnen wichtig oder sehr wichtig ist, Landwirte und lokale Lieferanten zu unterstützen. Nur 1,6 % greifen nie zu solchen Produkten.

Die meisten Verbraucher kaufen regionale Angebote im Supermarkt (48,2 %), gefolgt vom Wochenmarkt (19,5 %) und Discountern (10,9 %). Einer Mehrheit (70,2 %) ist zudem die Verfügbarkeit solcher Produkte in Supermärkten wichtig oder sehr wichtig.

Wenn Produkte in der Region hergestellt werden, verbinden Käufer damit die Erwartungen, dass die Produkte frisch sind, die Produzenten eine faire Vergütung erhalten und dass es sich um heimische Sorten handelt. Auf die Frage, weshalb sie regionale Angebote im Supermarkt kaufen, zählten neben der Förderung der regionalen Landwirtschaft auch die kürzeren Transportwege sowie ebenfalls die Frische der Produkte zu den Hauptargumenten.

Die repräsentative Umfrage erstellte das Meinungsforschungsunternehmen Civey im Auftrag von Rewe. Für die Umfrage wurden in einem Online-Panel 2500 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Der Erhebungszeitraum war Juli 2020.

(21.08.2020)

 



 

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