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Hühnerhof Coldewaey aus Großenkneten

Golden Secret (Müsli) aus Bremen

La Molienda (Kaffeee) aus Bremen


UWE UND MARION SCHONE FÜHREN 150-JÄHRIGE TRADITION FORT

Das Quakenbrücker Weinhaus Köster besitzt den größten Weinkeller Niedersachsens

Von NOZ

 

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Quakenbrück. Marion Schone ist eine Frau mit dichtem haselnussbraunen Haar. Wenn sie vom Geschäft redet, leuchten ihre Augen. „Seit meiner Kindheit bin ich fasziniert vom Wein. Schon als Mädchen haben wir zwei Schwestern unseren Eltern geholfen, zum Beispiel beim Flascheneinlagern im Keller. Die Quakenbrückerin, die das „Weinhaus Gebr. Köster“ in der Langen Straße leitet, lächelt. „Mir macht meine Arbeit sehr viel Spaß. Ich möchte gar nichts anders machen.“

Die gelernte Industriekauffrau hat vor fünf Jahren das Geschäft ihrer Eltern Eleonore und Ulrich Behre übernommen, seit 1992 half sie bereits dort mit. Nach ihrer Lehre hat Marion Schone bei verschiedenen Winzern und Sektkellereien an der Mosel Praktika gemacht. Das Interesse für Wein, Anbau und Lagerung wuchs in der Ferne noch. Doch auch wenn sie gern reist, ist sie sehr heimatverbunden. „Ich bin eine echte Quakenbrückerin. Ich bin hier geboren, und mir war schon während meiner Ausbildung klar, dass ich wieder zurückkomme.“

Dann erzählt die zweifache Mutter von den Wurzeln der heutigen Weinhandlung, die in zwei bedeutenden Quakenbrücker Weinhäusern liegen. 1857 baut die Familie C. Kruse das heute noch bestehende Weinhaus eigens für die Lagerung und den Verkauf des Getränks. 1963 wird Marion Schones Vater hier Geschäftsführer, im Jahr 1991 übernimmt er das Haus. Die Weinhandlung Gebr. Köster gründet sich 1964, neun Jahre später übernimmt sie Eleonore Behre. „Die alte Weintradition dieser beiden Häuser führen wir heute weiter“, erzählt sie.

In dem heutigen Weinhaus gibt es einen Empfangs- und Verkaufsbereich, ein Gesprächszimmer und eine Verpackstation. Besonders jedoch beeindruckt das zum größten Teil erhaltene, 850 Quadratmeter große Kellergewölbe. „Unser Bacchuskeller ist der größte Weinkeller Niedersachsens“, sagt Marion Schone stolz. „Hier finden Feierlichkeiten jeder Art und Weinverköstigungen in größerem Stil statt.“ Sie lacht. Und man kann es sich auch gut vorstellen: Schaut man sich im mittelalterlich anmutenden Keller um, hört man förmlich das Lachen der Gäste, spürt die Feierlaune und die gesellige Atmosphäre. „Wir bieten auch unseren beliebten Artländer Wurstgalgen an. Das ist vor allem Frischwurst aus der Region.“

Damals jedoch, das heißt vor etwa einhundert Jahren und darüber hinaus, habe man in diesem imposanten Keller nicht gefeiert, sondern noch bis 1989 riesige Weinfässer gelagert und abgefüllt. „Am Rand der Langen Straße lagen die Weinfässer – bis in den Hof hinein.“ Marion Schone zeigt alte Fotografien, die faszinieren. Ein paar Fässer gibt es im Keller noch, doch dienen sie zur Zierde.

Im Keller kann man sich die Chronik aus über 150 Jahren Weinhaus-Geschichte anschauen: Hier gibt es Zeitungsberichte, Bilder, Postkarten, alte Produkte und Weinbaugeräte. „Wir möchten das demnächst noch weiter im Museumsstil ausbauen, damit sich Gäste ein Bild von uns und unserer Vergangenheit machen können.“

Dreimal im Jahr fährt Familie Schone zu verschiedenen Weingütern, um den direkten Kontakt zu halten und neue Weine zu testen. „Durch den persönlichen Draht zum Winzer können wir sicherstellen, dass unsere Weine qualitativ hochwertig sind. Vor allem sind das deutsche Weine, man findet bei uns aber auch aus dem Ausland stammende Tropfen und Messweine.“

In der Weinhandlung gibt es außerdem Liköre und Schnäpse. Wer will, kann sich Präsentkörbe ganz nach Lust und Laune oder Anlass zusammenstellen lassen, zum Beispiel mit Quakenbrücker Spezialitäten. „Wir haben den Poggenschluck, den Artland-Drachen und das Hasegold erfunden.“ Marion Schone lächelt. „Die Arbeit mit Wein ist eine Herausforderung. Man lernt immer dazu, und vor allem: Es wird nie langweilig.“ Ehemann Uwe, der seit zehn Jahren mit im Weinhaus arbeitet, betritt mit einer Kundin das Gesprächszimmer. Sie möchte einen bunten Präsentkorb für einen Arbeitskollegen. „Sehen Sie?!“, schmunzelt Marion Schone und entschuldigt sich für eine Weile.

Informationen im Internet: www.weinhaus-koester.de

 

 

PRIVATEBEEF

 

Die Menschen hinter dem Produkt

Wer wir sind

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Liebhaber des guten Geschmacks.

Der Überzeugung, dass die besten Lebensmittel nur durch einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren entstehen. 

 

Jörg Seeger,

Landwirt aus Bissel bei Großenkneten weiß, was die Tiere benötigen. Gutes Futter, eine natürliche Umgebung, Ruhe und ganz viel Zeit.

Tim Dreischmeier,

Wirtschaftsingenieur aus Bissel bei Großenkneten weiß, was gutes Fleisch ausmacht und worauf es Liebhabern der guten Küche ankommt.


Obsthof Klöker 

Holdorfer Str. 84

49413 Dinklage




Milchhof Fiedler

Tierparkstr. 45

49419 Wagenfeld

Tel.: +49 - (0)5774 - 1463

Fax: +49 - (0)5774 - 1462

sandra.fiedler74@web.de


Kornelia Wölki

Ströher Straße 5

33803 Steinhagen

Deutschland

Telefon: 05204-8107

Fax: 05204-921623

E-Mail: info@gemuesehof-stroehen.de

Homepage: Gemüsehof Ströhen (Demeter) Steinhagen


Bakum

Im Lüscher Dorfkiosk ist alles Bio

Dagmar Suding hat sich in der Corona-Krise einen Traum erfüllt und einen eigenen Laden aufgemacht. Ihr "Ass im Ärmel" ist Mutter Detty.

Simon Schuling | 12.07.2020

Umsatzeinbrüche, Kurzarbeit und Kündigungen: Die Corona-Krise sorgt überall in Deutschland für wirtschaftliche Schwierigkeiten. Dagmar Suding aus Lüsche arbeitet eigentlich in einem Reisebüro in Vechta. Die besonders von Corona betroffene Branche bot auch für sie im April dieses Jahres keine rosigen Aussichten mehr. Erst erzwungener Urlaub, dann Kurzarbeit.

Persönliche Geschichte zu den Produkten

Doch acht Wochen Pause waren für sie keine Option. "Einfach nur herumsitzen und Nichtstun kann ich nicht." Stattdessen erkannte Dagmar Suding in der Krise eine Chance und erfüllte sich einen lang gehegten Traum: einen Kiosk mit Bioprodukten. Seit dem 1. Mai kommen nun jeden Tag von Mittwoch bis Samstag Kunden in den Dorfkiosk an der Lüscher Dorfstraße.

Schon seit langer Zeit interessiert sich die gelernte Reisekauffrau und Fremdsprachenkorrespondentin für Lebensmittel aus aller Welt. "Ich liebe einfach gutes Essen und Ausprobieren." Das macht sich auch im Kiosk bemerkbar. Alle Artikel sind per Hand etikettiert, zu vielen Produkten kann Suding eine Geschichte erzählen. Neben dem dauerhaften Sortiment, das alle drei Mahlzeiten des Tages abdecken soll, gibt es zusätzlich immer wieder außergewöhnliche Produkte, wie riesige Austernpilze oder alte Tomatensorten.

"Wein aus Südafrika oder Avocado aus Südamerika gibt’s bei uns nicht."Dagmar Suding, Lüscherin

Alle paar Tage zeigt Dagmar Suding ausgewählte Artikel und Serviervorschläge auf Facebook. Besonders wichtig ist ihr, dass ihre Produkte keine Zusatzstoffe und möglichst kurze Lieferwege haben. Daher bezieht die Lüscherin zum Beispiel Bio-Gemüse vom Wilhelminenhof in Büschel oder Tee von Lebensbaum in Diepholz. "Wein aus Südafrika oder Avocado aus Südamerika gibt’s bei uns nicht", so die Unternehmerin.

Unterstützung beim Verkauf bekommt Dagmar Suding von ihrer Mutter Bernadette, genannt Detty. Mit ihrer Mutter habe Suding ein echtes "Ass im Ärmel". Detty Suding sei in Lüsche als Verkaufstalent bekannt. 40 Jahre lang führte sie den Edeka-Markt im Dorf. Mit ihrer neuen Aufgabe als Verkäuferin von Bio-Lebensmitteln kann sie sich bestens identifizieren. "Man sollte lieber etwas Gutes essen und dafür nicht so viel. Und die Autofahrt könnt ihr euch bei uns auch noch sparen", sagt sie Lüscher Skeptikern, denen ihre Bio-Produkte zu teuer sind.



Ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft

 

Mit dem bisherigen Verlauf sind die beiden Frauen zufrieden. Sogar Menschen aus Diepholz und Cloppenburg kämen vereinzelt zum Einkaufen nach Lüsche. In erster Linie wünschen sich Dagmar und Detty Suding aber, "einen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft" zu schaffen. Im September wolle man eine erste Bilanz ziehen und dann entscheiden, wie es mit dem Lüscher Dorfkiosk weitergeht.

 

Cloppenburg

"Die Dreckigen muss man selber essen"

Mit 23 schon der Chef: Der frühe Generationswechsel ist auf dem Hof Meyer-Hemmelsbühren geglückt. Jupp Meyer hat mit einem "Hühner-Hotel" einen kleinen, feinen Betriebszweig hinzugefügt.

Hubert Kreke | 16.07.2020



Abends hat er noch acht Hektar Gerste gedroschen, „bis zehn, da wurd‘s zu nass“. Morgens steht Jupp Meyer um 7 Uhr schon wieder in seinem „Hühnerhotel“. Das mobile Geflügel-Heim auf einer Wiese neben der Leharstraße hat den 23-jährigen Cloppenburger auf einen Schlag bekannt gemacht.

Denn der Landwirtschaftsmeister und Betriebswirt zieht seine 226 braun-weißen Hennen in dem rollenden „Schlafstall“ über die Wiese immer ein Stückchen weiter, wenn das Grün zerpickt ist – bei jedem Wetter. „Die waren noch keinen Tag drinnen“, unterstreicht er. Was die Schar ins Nest gelegt hat, sortiert der junge Chef jeden Morgen säuberlich in die Pappschachteln, um seinen SB-Automaten an der Leharstraße zu befüllen. In der Zeit der Kontaktsperre war die Bio-Ware oft schon vormittags ausverkauft. Selbst danach liegt kein Ei länger als 36 Stunden im Kühlfach.



"Wenn ein Kunde hierher kommt, will er nicht 08/15-Ware aus dem Supermarkt, sondern Champions League."Jupp Meyer

Meyer schaut ganz penibel hin. „Jedes Ei zählt. Wenn ein Kunde hierher kommt, will er nicht 08/15-Ware aus dem Supermarkt, sondern Champions League“, sagt der Unternehmer selbstbewusst. Was in den Verkauf geht, muss „wie aus dem Ei gepellt“ aussehen. Fleckige Eier nimmt Meyer mit zum eigenen Frühstück: „Die dreckigen muss man selber essen“, sagt er. Nur so lässt sich der Stückpreis von 50 Cent rechtfertigen.



Dass sein Automat so rasch geleert wird, bestätigt den Jungunternehmer: „Das gute Feed­back zeigt ja, dass die Leute bereit sind, für Qualität mehr auszugeben. Die Transparenz, wie‘s entsteht, gefällt ihnen.“

Die Idee hat Meyer entwickelt, als er während seiner Ausbildung in einem Legehennen-Betrieb im Emsland arbeitete. Auf die kleine Direktvermarktung an der Straße „wollte ich noch eine Schüppe drauflegen“, erzählt er. Mit 23 pachtete der Junior den ganzen Hof von seinem Vater, mit Wald und Acker.

Der Rückzug auf Raten mit erst 56 Jahren fällt Georg Meyer-Hemmelbühren leicht. „Wir haben so viel Glück mit unseren Kindern“, sagt der Senior: „Das ist ja heute nicht selbstverständlich, dass sie weitermachen.“ „Ich bin nie gedrängt worden“, bestätigt der Junior. Und: „Mein Vater war immer offen für neue Ideen.“

Beiden ist klar: Von der Hühner­hotel-Nische allein kann kein Hof überleben – auch nicht die Masse der Verbraucher. „Ich könnte damit keine eigene Familie ernähren und auch nicht halb Cloppenburg“, sagt der noch solo lebende Junior. Seine Schlussfolgerung: „Es muss auch Landwirte geben, die es anders machen.“

Die scharfe, teils polemische Kritik an der Massenproduktion sieht Jupp Meyer folglich zwiespältig. „In der Landwirtschaft ist eine Generation herangewachsen, der die Probleme bewusst sind“, sagt er. Aber: „Der Wandel kann doch nur kommen, wenn man es auch umsetzen kann. Das funktioniert nicht mit reißerischen Parolen, das geht nur langsam und im Gespräch. Dieser Prozess dauert.“ Wenn Landwirte wie Feindbilder betrachtet würden, weil sie innerhalb eines gewachsenen Wirtschaftssystems arbeiten, das sie nicht im Alleingang und schon gar nicht ohne wirtschaftspolitische Rahmensetzung verändern könnten, grenze das an „Diskrimierung“, meint Meyer. „Alle Betriebe wachsen, nur den Landwirten macht man das zum Vorwurf.“

Ein großes Problem in dieser Auseinandersetzung ist für den jungen Landwirt eine „Doppelmoral“ unter Verbrauchern: „Da wird laut gefordert und leise das Gegenteil getan“, sagt er. So verlangen zwar über 90 Prozent aller Verbraucher mehr artgerechte Tierhaltung, doch der Anteil von Biofleisch am Konsum ist trotz steigender Tendenz noch immer gering in Deutschland: 1,4 Prozent vom Schweinefleisch, bei Geflügel 1,8 Prozent und bei Rindfleisch 4,4 Prozent (Quelle: Neue Züricher Zeitung).

 








 

Mimbiss

Über diesen Bauernhof

Direktverkauf vom Hof in Eydelstedt.

Hier können Sie unter anderem Schweinefleisch, Rindfleisch und Ziegenfleisch kaufen.

Kontakt

Marion Rusch info@hartingen.de 

Tel.: 05442 4779550

 Fax.: 05442 8033889

Adresse

Hartingen 14

49406 Eydelstedt

 

Marion Rusch
Hartingen 14
49406 Eydelstedt
Deutschland

Telefon: 05442 4779550
Fax: 05442 8033889
E-Mail: info@hartingen.de
Homepage: 

 

Das Ziel hier ist die Zucht und Vermarktung von aussterbenden Haustierrassen, wie z.B. Husumer Sattelschwein, Emdener Gänse, Weisse Deutsche Edelziegen, etc. in artgerechter Freilandhaltung durchzuführen. Es wird hier eine symbiotische Tierhaltung geführt.

Hier erfolgt die Direktvermarktung des Fleisches und der Wurst dieser Tiere. Man kann aber auch ein lebendes Ferkel erwerben und es gibt auch den Service des sogenannten Schweineleasings.

Bakumer Rindfleisch

Hof Rolfes

Harmer Str. 37

49456 Bakum

Tel.: 04446-1663

Mobil: 0175 - 799 4035

Bei Heidrun Plümer unverpackt einkaufen

Die 30-Jährige macht mit ihrem Truck jetzt auch Station im Landkreis Vechta. Gewürze, Süßigkeiten und andere Lebensmittel werden nach Kundenwunsch abgefüllt.

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Abgefüllte Mengen nach Kundenwunsch: Heidrun Plümer aus Barver will Verpackungen vermeiden. Foto: Speckmann

Abgefüllte Mengen nach Kundenwunsch: Heidrun Plümer aus Barver will Verpackungen vermeiden. Foto: Speckmann

 

Premiere auf dem Wochenmarkt in Vechta: Heidrun Plümer hat am Mittwoch erstmals Station in der Kreisstadt gemacht. Mit ihrem Truck tourt die Geschäftsfrau aus dem Nachbarkreis Diepholz nun durch die Region - mit weiteren Stopps in Lemförde, Damme, Diepholz, Sulingen und Lohne.

Die Produktpalette umfasst Mehl, Hülsenfrüchte, Cerealien, Samen, Nüsse, Gewürze und Süßigkeiten. "Alles lose und unverpackt", sagt die 30-jährige Barveranerin. Nachhaltigkeit und Müllvermeidung haben einen hohen Stellenwert für Plümer. Im vergangenen Jahr habe sich diese Haltung verstärkt, als sie mehrere Fernsehberichte über Plastik und seine negativen Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt sah.

"Zunächst habe ich bei uns in der Familie vieles verändert", erzählt sie. In der Ausstattung der Küche gehe sie weg von Kunststoff und verstärkt zu Holz und Glas über. Sie vermeide Verpackungen, wo es nur gehe. "Aber wenn man bei Lebensmitteln auf Plastik verzichten will, wird es schwierig", so ihre Erfahrung. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit möchte die gelernte Landwirtin und Einzelhandelskauffrau nun einen Beitrag dazu leisten, die Situation im Handel ein Stück weit zu ändern: "Ich will für die Region einen Mehrwert schaffen."

"Alle Waren haben Bio-, Bioland- oder Demeter-Qualität."Heidrun Plümer

Heidrun Plümer verkauft die Ware auf mehreren Wochenmärkten in den Landkreisen Vechta und Diepholz, neben Vechta auch in Lohne und Damme. In Lohne wird sie künftig samstags alle 14 Tage, immer in den ungeraden Kalenderwochen, mit ihrem grünen Mobil vorfahren. In Damme ist sie jeweils Donnerstagsnachmittags. "Ich verkaufe Standard-Lebensmittel: Nudeln und Nüsse, Mehl und Müsli, Kaffee und Kakao, Knabbereien, Süßigkeiten, Öl, Essig, Reis, Drogerieartikel wie Flüssigseife und Shampoos - aber alles unverpackt und grammgenau abfüllbar", sagt die gelernte Landwirtin und Mutter zweier Kinder.

Bäckereimobil wurde für Wochenmarkt umgebaut

Den Unverpackt-Truck, ein ehemaliges Bäckerfahrzeug, hat sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Schwager - ein Tischler und ein Schlosser - selbst nach ihren Wünschen hergerichtet.

Neu auf dem Lohner Wochenmarkt: Heidrun Plümer mit ihrem Unverpackt-Mobil. Foto: KlapprothNeu auf dem Lohner Wochenmarkt: Heidrun Plümer mit ihrem Unverpackt-Mobil. Foto: Klapproth

Die Geschäftsfrau bezieht ihre Waren – vieles in Papiertüten oder Mehrwegbehältnissen verpackt – weitestgehend von heimischen Landwirten und Lieferanten, erzählt sie. Bei Waren, die nicht in der Region produziert werden können, achte sie darauf, dass sie fair gehandelt seien. "Alle Waren haben Bio-, Bioland- oder Demeter-Qualität", betont die Barveranerin.

Die Kunden können die lose Ware nach dem Wiegen entweder in mitgebrachte Behältnisse füllen lassen oder passende Gefäße und Leinenbeutel am Truck erwerben. "Ich habe extra schöne Gläser ausgesucht, die man sich gut in die Küche stellen kann", so Plümer. Mit den ersten Rückmeldungen auf dem Wochenmarkt in Vechta ist die neue Beschickerin durchaus zufrieden. Sie geht davon aus, dass sich das Angebot erst noch herumsprechen muss.


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